WOHIN MIT OMA?

Das Schwiegermutter-Experiment (K)ein Ratgeber für das Zusammenleben der Generationen

91 – und schon wieder ein Buch fertig!

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Das ist etwas reißerisch formuliert, zugegeben – schließlich arbeiten wir seit Jahren an diesem Projekt. Aber ab heute, pünktlich zum 91. Geburtstag meiner Schwiegermutter, ist das Buch im Handel. Glückwunsch, Inge!

Die Alten

Heute ist so ein Tag.

Verlustreich

Spuren im Schnee

Heute wäre meine Mutter 91 Jahre alt geworden; aber die hat ja so früh ausgecheckt. Um Bette Davis‘ Spruch „Old age is no place for sissies“ zu illustrieren, gibt  es immerhin hier meine Schwiegerfreundin, und bis vor kurzem war auch ein sehr alter Hund unser Hausgenosse. Er hatte gern von Inge das weiche Innere der Brötchen erbettelt, das sie, aus Diätgründen oder weil sie es nicht mag, auf dem Teller lässt. Der Hund starb vor ein paar Tagen, und seitdem entsorgt sie die Brötchenreste schnell vor meinen Besuchen. Gestern fiel mir das auf und ich fragte, wo denn dieser Teller sei, und sie sagte: „Ich räume ihn jetzt immer gleich weg, damit Du nicht traurig wirst, wenn Du ihn siehst“. Wie zartfühlend! Dieser Januar ist reich an schmerzvollen Erinnerungen und neuen Erkenntissen.

Nach dem Buch ist vor dem Buch

Zu Inges gerade erschienenem Erstling schickte uns der Herausgeber kurz vor Weihnachten eine weitere Besprechung aus einer Kasseler Zeitung – danke, Wolfram! Wie wär’s nun mit ein bisschen Ausruhen? Nix. Meine Schwiegerfreundin und ich sind fast fertig mit der Überarbeitung des „Schwiegermutter-Projekts“, dessen Entstehung Sie hier mehr oder weniger regelmäßig verfolgen können. Jetzt wünschen wir Ihnen aber erst einmal schöne Feiertage und alles Gute für 2016!

Ein Weihnachtsgeschenk

Unter dem neuen Titel Das war mein Haus am Ständeplatz bringt der Wartberg-Verlag jetzt das erste Buch meiner Schwiegermutter Inge Zumbach – mit noch mehr Bildern und einem Vorwort des Herausgebers Dr. Wolfram Boder – in die Buchhandlungen. Und die erste Besprechung ist schon da, gerade rechtzeitig zum Fest:

Plüsch-Roboter streicheln, oder: Die modernen Boten des Todes

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Paro, das niedliche Robben-Baby, und all die anderen Roboter, mit denen etwa die Firma, von deren Website ich das Pic oben habe, bei der Pflege dementer Senioren experimentiert, sind der Beginn einer, nun ja, interessanten Entwicklung. Peter Glaser zeigt in seiner Kolumne noch ganz andere Möglichkeiten auf, wie man bald mit älteren Herrschaften Umgang pflegen wird. Hört sich ein wenig nach Science Fiction einerseits und Entmenschlichung andererseits an, aber so viel ist klar: Wir Baby-Boomer altern Technik-gestützt, nennen es Neo Aging (no pun intended), und natürlich werden wir auch ganz neue Boten des Todes haben…

Literarisches Debut mit 90!

Geschrieben hat die Autorin fast ihr ganzes Leben lang. Ihr erstes Buch ist ist allerdings erst jetzt – gerade rechtzeitig zum 90. Geburtstag  – fertig geworden, dank der freundlichen Unterstützung des Herausgebers Dr. Wolfram Boder, Kassel.Erstlingswerk: mit 90

Debüt mit 90!

Old & In The Way

Was für ein Band-Name! Hier eine schöne Nummer für die Vorweihnachtszeit: Wild Horses. „Childhood living is easy to do….“ Dank an Hen Hermanns für die Ausgrabung.

Allerseelen, oder: Mach dich nicht so dicke, Tod!

Novembergedanken

Novembergedanken

Death be not proud, though some have called thee
Mighty and dreadfull, for, thou art not soe,
For, those, whom thou think’st, thou dost overthrow,
Die not, poore death, nor yet canst thou kill mee.
From rest and sleepe, which but thy pictures bee,
Much pleasure, then from thee, much more must flow,
And soonest our best men with thee doe goe,
Rest of their bones, and soules deliverie.
Thou art slave to Fate, Chance, kings, and desperate men,
And dost with poyson, warre, and sicknesse dwell,
And poppie, or charmes can make us sleepe as well,
And better then thy stroake; why swell’st thou then?
One short sleepe past, wee wake eternally,
And death shall be no more; death, thou shalt die.

Bei Facebook gepostet von Stanley Mieses, New York, thank you!

Die Care-Revolution

Noch ein paar Gedanken zur Fürsorge-Arbeit in einem Artikel in der Frankfurter Rundschau. Mehr zur Care-Bewegung gibt es hier: „An allen Ecken und Enden spüren wir es: In den Krankenhäusern wird Personal eingespart bis zum Kollaps, Mütter und Väter merken, dass das gängige Gerede von „Karriereplanung“ und „Work-Life-Balance“ ihre Situation mehr verschleiert als erhellt, alte Menschen haben das Gefühl, der Gesellschaft zur Last zu fallen, wenn sie nicht mehr „fit und gesund“ sind, der Care-Drain von Osten nach Westen und von Süden nach Norden entzieht ärmeren Volkswirtschaften wichtige Arbeitskräfte, die in reicheren Ländern ausgebeutet werden, weil auch hier nur noch wenige in der Lage sind, gute Pflegeleistungen angemessen zu bezahlen… Die Probleme im Bereich der Sorgearbeiten spitzen sich gegenwärtig zu, was aber nicht bedeutet, dass sie vorher „gelöst“ waren, als Frauen sich für all diese notwendige Arbeit  noch „selbstverständlich“ zuständig fühlten.“ (Ina Praetorius)

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