Die Care-Revolution

von Eva Herold

Noch ein paar Gedanken zur Fürsorge-Arbeit in einem Artikel in der Frankfurter Rundschau. Mehr zur Care-Bewegung gibt es hier: „An allen Ecken und Enden spüren wir es: In den Krankenhäusern wird Personal eingespart bis zum Kollaps, Mütter und Väter merken, dass das gängige Gerede von „Karriereplanung“ und „Work-Life-Balance“ ihre Situation mehr verschleiert als erhellt, alte Menschen haben das Gefühl, der Gesellschaft zur Last zu fallen, wenn sie nicht mehr „fit und gesund“ sind, der Care-Drain von Osten nach Westen und von Süden nach Norden entzieht ärmeren Volkswirtschaften wichtige Arbeitskräfte, die in reicheren Ländern ausgebeutet werden, weil auch hier nur noch wenige in der Lage sind, gute Pflegeleistungen angemessen zu bezahlen… Die Probleme im Bereich der Sorgearbeiten spitzen sich gegenwärtig zu, was aber nicht bedeutet, dass sie vorher „gelöst“ waren, als Frauen sich für all diese notwendige Arbeit  noch „selbstverständlich“ zuständig fühlten.“ (Ina Praetorius)

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